Geschichte

Das Dorf Nohen (nach Robert Reidenbach)

Das Dorf Nohen, an der Landstraße L 172 zwischen der Kreisstadt Birkenfeld und Baumholder gelegen, führt seit altersher seinen Namen nach der hier durchfließenden Nahe. Dies berechtigt zu der Annahme, daß es sich um eine sehr alte Siedlung - wenn nicht um eine der ältesten - im oberen bis mittleren Nahebereich handelt.

Brückenbaustelle 1933
Dorfansicht mit Brückenbaustelle 1933

In bisher bekannten spätmittelalterlichen Urkunden findet sich Nohen als: ze Nohen, Nae, Naim, Altennohen oder in der lateinischen Form "villa Aldena". Eine vor- und frühgeschichtliche Besiedlung der Gemarkung gilt durch die im 19. Jhd. gemachten Bodenfunde als erwiesen.
Ebenso wird ein alter Handels- und Verkehrsweg, der der hier die Nahe kreuzte, durch ein ausgegrabenes Händlerdepot von drei gleichaltrigen Bronzebeilen in der "Raumesdell" bezeugt. In der Literatur wird er als "Bronzestraße" Glan-Nohen-Mosel bezeichnet.
Eine alte steinerne Brücke über die Nahe war urkundlich hier schon 1573 vorhanden und weist auf die Bedeutung dieser Straße hin. Die Entstehung dieser Brücke ist bisher nicht bekannt. Vermutlich dürfte sie auf die Römer zurückgehen, die zweifellos den alten auch für sie bedeutsamen Verkehrsweg als Querverbindung zwischen den großen Heerstraßen Mainz-Trier und Mainz-Metz ihren Bedürfnissen entsprechend ausgebaut und den Naheübergang durch eine Brücke (anstelle der ursprünlichen Furt) bewerkstelligt haben dürfen.
1932 wurde die bis dahin hölzerne Fahrbahn durch eine Stahlbetonkonstruktion ersetz, die noch auf den 4 alten Brückenpfeilern aus Sandsteinquadern ruht.

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Nohen im dreißigjährigen Krieg
Oldenburgische Zeit
"De Burefels"
Die Dorfkirche
Stukturwandel

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